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Státní zámek Mnichovo HradištěStátní zámek Mnichovo Hradiště

Původně renesanční zámek, postavený Václavem Budovcem z Budova, po Bílé hoře přešel do vlastnictví Albrechta z Valdštejna.  

Prachovské skályPrachovské skály

Přírodní rezervace Prachovské skály patří k nejznámějším oblastem České republiky a je jednou z nejstarších přírodních rezervací v České republice.

Pohled z KozákovaPohled z Kozákova

Kozákov je se svými 744 m n. m. nejvyšší horou Českého ráje. Na jeho vrcholu se nachází Riegrova turistická chata a kovová věž, jejíž ochoz ve výšce 24 metrů slouží jako rozhledna.

Zřícenina hradu Vranov - PantheonZřícenina hradu Vranov - Pantheon

Na strmém skalním bradle, které se vypíná vysoko nad Jizerou, byl na počátku 15. století postaven jeden z posledních hradů této oblasti, Vranov - Pantheon. Tvoří jednu z dominant Maloskalska. 

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Turnauer Region: Durch die Klokotscher Felsen auf Kosakow

Böhmisches Paradies

Mittelschwerer, 21 km langer Ausflug durch Felsen, der Sie bis aufs Dach des Böhmischen Paradieses führen wird. Der Ausflug geht aus Turnov auf Kozákov und über Rotštejn zurück nach Turnov.
 
 

TURNOV, Böhmisches-Paradies-Platz - Klokočské průchody (6 km)Drábovna (10 km)Kozákov (11 km) – Pod Radostnou studánkou (11,5 km) – Loktuše, Na Špici, Bus (13,5 km)Rotštejn (14 km)Postojná (16 km) – Bělá, Bus (19 km)TURNOV, Böhmisches-Paradies-Platz (21 km)

Unter Nutzung der Eisenbahn kann man den Ausflug abkürzen oder in zwei Abschnitte aufteilen.

REGION TURNOV

Ein Gebiet, durch das zu Urzeiten die ersten Menschen in die Region kamen. Spuren ihrer Tätigkeiten wurden unter den Höhlenüberhängen in den Sandsteinfelsenstädten gefunden. Bereits vor mehr als zehntausend Jahren kannten die Menschen den Fluss Jizera. Die Kelten nannten ihn „Isora“ – „wilder Fluss“, der Name wurde von den Slawen in „Jizera“ abgewandelt. Seit jeher war er die Achse, entlang der das Leben stattfand. Zunächst führten durch das Tal Handelswege, später entstanden hier Ansiedlungen. Der Fluss Jizera ändert vor seiner Ankunft in der Region Turnov seinen Charakter – aus den engen Tälern und Canyons, die er über Millionen von Jahren schuf, ergießt er sich in die offenere Landschaft der Felsenstädte. Der Fluss verlässt bei der Stadt Mnichovo Hradiště die Umgebung der Sandsteinschollen (Regionen Hrubá Skála, Málá Skála, Drábovna, Příhrazské skály, Felsenformationen Mužský, Suché skály, Klokočské skály) und mäandert zum Süden hin durch die offene Landschaft in der Region Mladá Boleslav. Mittelpunkt und Herz der Region česk ý ráj (Böhmisches Paradies) ist Turnov, eine Stadt mit einer langen und reichen Steinmetz- und Schmucktradion. Die Stadt ist ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge zu den zahlreichen Natursehenswürdigkeiten, Burgen und Schlösser und weiteren, von Menschenhand geschaffenen Sehenswürdigkeiten

TURNOV (Turnau) - liegt im Gebiet mit zahlreichen Spuren urzeitlicher Besiedlung, auf einer uralten Handelswegkreuzung. Nach 1620 erwarb die Herrschaft Albrecht von Waldstein (Wallenstein). Die Stadt wurde in zwei Dominien geteilt – Skalské und Rohozecké, die das Geschlecht Des Fours gewann. Zu der Zeit entwickelt sich auch die Steinverarbeitung, etwas später kommt ein neues Fachgebiet dazu, die Herstellung von Kompositglas als Imitation der Edelsteine. Turnov ist der Geburtsort markanter Persönlichkeiten tschechischer nationaler Wiedergeburt und dann auch tschechischer Politik.

Unter den historischen Denkmälern sind zu nennen: das ursprünglich spätgotische, anschließend im Stile der Neorenaissance umgebaute Rathaus, Dekanatskirche des hl. Nikolaus (ursprünglich gotisch, barock umgestaltet) die ehemalige Klosterkirche des hl. Franz von Assisi auf dem Marktplatz, neugotische Mariä-Geburt-Kirche, eine der größten neugotischen Kirchen Europas, Johannes-der-Täufer-Kirche vom Anfang des 13. Jh. in Nudvojovice (primär romanisch, gotisch umgebaut), das Schloss Hrubý Rohozec (umgebaute Burg), die Synagoge, in Böhmen eine der ältesten erhaltenen Synagogen, jüdischer Friedhof und das Böhmisches-Paradies-Museum mit historischen, ethnografischen und mineralogischen Sammlungen. Sehenswert ist auch die Galerie Granat. Unweit der Stadt steht die Burg Waldstein oder der Dlask-Bauernhof, eine Außenstelle des Museums Turnov mit Expositionen zu Wohnen auf dem Land und landwirtschaftlicher Technik.

KLOKOČSKÉ SKÁLY (Klokotscher Felsen) – eine durchgehende Sandsteinmauer aus dem Paläozoikum, bis 60 m dick, mit vielen Felsenhöhlungen. Die Felswand ist etwa 1600 m lang, stellenweise in isolierte Felstürme und Klüfte gegliedert. Von oben hat man schöne Sicht Richtung Kosakow und Isergebirge.

KLOKOČSKÉ PRŮCHODY (Klokotscher Durchgänge) – tiefe Spalte einer Felswand über der Gemeinde Klokočí, durch die seit Jahrhunderten ein Pfad von Turnov nach Nordwesten führte, früher etwas höher als heute, wie man an dem behauenen Felsen erkennen kann.

DRÁBOVNA (Kosakow) – am Westhang Kosakows tritt ein Sandsteinmassiv heraus. In einen seiner Blöcke ist eine Behausung gemeißelt worden, die früher möglicherweise als Warte diente. Etwas weiter unten befinden sich die Pseudokarsthöhlen Babí und Kudrnáčova pec.

KOZÁKOV (Kosakow) – der Wachberg des Böhmischen Paradieses und seine höchste Erhebung (744 m ü. d. M.) mit Aussichtsturm und Riegerbaude. Neben dem Blick aufs Böhmische Paradies und Iserland öffnet sich eine Rundumsicht auf das Böhmische Mittelgebirge über die Lausitzer Berge, Jeschken, Iser- und Riesengebirge, Braunauer Bergland und Adlergebirge bis zu den Ausläufern der Böhmisch-Mährischen Höhe. Bei schönem Wetter kann man ein Viertel Böhmens sehen und mit einem Fernglas sogar die höchsten Bauten Prags.

ROTŠTEJN (Rothenstein) – Ruine einer Felsenburg, gegr. vor 1300 im Südwesten der Klokotscher Felsen. Die Burg war zum größten Teil aus Holz gebaut, teilweise in die Sandsteinfelsen gehauen. Eine Dominante bildete der Turm mit Felsentor hinter der Kluft. In der einstigen Küche sind Felsbänke, Spuren eines Kamins und Rauchfang erhalten geblieben. Weiter gibt es da Überreste eines gemauerten Schlossgebäudes, einige Stuben im Felsen, Mauer mit Schießscharten und Burgbrunnen.

POSTOJNÁ – in den Wänden der Klokotscher Felsen entstanden zahlreiche größere und kleinere Höhlungen. Die Bekannteste unter ihnen ist die Felsgrotte Postojná (auch Amerika genannt). Sie ist frei zugänglich und hat einen ziemlich engen Eingang, der in eine weitläufige, 16x18 m große Halle führt, aus der dann weitere Gänge abgehen, die nach und nach enger werden (insgesamt 75 m).

Zusammenhängende Aufsätze

Kozákov

Kozákov
Turnov
Skalní hrad Rotštejn
Kozákov - zima, Autor: Pavla Bičíková
Turistický autobus, Kozákov
Klokočské průchody, questa
Turnov - náměstí
Rotštejn
 
 
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